Pädagogischer Ansatz

 BUCHFORST

„Wir sind Kinder einer Welt und erleben hier was uns gefällt...“ So ähnlich klang es bei unserem letzten Sommerfest aus den Kehlen der Kinder und begleitet uns seitdem als unser Motto.

Bei Emilis Welt in Buchforst können Kinder verstehen lernen, was es heißt mit Menschen aller Nationen aufzuwachsen. Ein interkulturelles Team unterstützt und begleitet rund 40 Kinder im Alter von 2-6 Jahren auf ihrem Weg vom Kindergarteneintritt bis hin zur Schulzeit.

In den 2 altersgemischten Gruppen gibt es deshalb sehr vielfältige Angebote und Materialien, um den Kindern aller Alters- und Interessengruppen gerecht zu werden.pädagogik

Steht bei den Jüngsten noch die enge Begleitung durch die Erzieher/ -innen und der pflegerische Aspekt im Vordergrund, so kommen mit zunehmendem Alter der Kinder immer mehr die Selbständigkeit und das unterstütze, situationsbezogene  Lernen hinzu. Es entstehen Beziehungen und Freundschaften der Kinder untereinander und der wesentliche Bereich des sozialen Miteinanders gewinnt jetzt besondere Bedeutung.

Wir unterstützen die Kinder bei den Versuchen eigene Lernerfahrungen zu machen, den Umgang mit ihren eigenen Gefühlen zu probieren und so viel wie möglich selber zu machen. Die Interessen der Kinder werden aufgegriffen und daraus entwickeln das Team entsprechende Angebote oder Spielideen.

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Maria Montessori formuliert dies damals sehr treffend mit ihrer Aussage: „Hilf mir, es selber zu tun!“

 

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 BRÜCK

In der kleinen, sehr familiär gehaltenen Gruppe von 11 Kindern, bieten wir die Möglichkeit ganz Kleinkind zu sein und hier die Welt erfahren zu dürfen. Dies beginnt damit, jedes Kind so anzunehmen und zu erkennen wie es ist und es ist uns wichtig seine Persönlichkeit zu positiv zu unterstützen. Gerade bei so jungen Kindern gibt es große Unterschiede, und wir möchten jedem Kind genug Freiraum geben seinen eigenen Weg finden und gehen zu können. Immer wieder beobachten wir die Kinder, um besser verstehen zu können, was wir ihnen im nächsten Schritt als Impuls anbieten können

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Eine situationsorientierte Pädagogik ist deshalb eine Grundlage unseres Handelns. Zusätzlich finden sich aber auch Einflüsse der Reggio- und Montessoripädagogik bei uns wieder, da wir keine starren Strukturen entstehen lassen möchten, sondern unser Handeln offen für neue Ideen ist.

Eine Vielfalt an Erfahrungsmöglichkeiten bedeutet aber auch, zu lernen mit Hindernissen oder Schwierigkeiten umzugehen. Ein Kind muss erst lernen alleine die Treppe hinauf zu steigen, sich selber anzuziehen oder mit der Schere zu schneiden. Auch Auseinandersetzungen mit anderen Kindern und die Erfahrung, dass nicht sofort alle Bedürfnisse oder Wünsche des Kindes erfüllt werden können, gehören mit zum Prozess des „Großwerdens“. Werden diese Situationen durch gezieltes Eingreifen (nur wenn es notwendig ist) begleitet, so kann das Kind seine eigenen Erfahrungen machen und daran wachsen.

Da die Kinder viel Zeit bei uns verbringen, stellt der Kindergarten eine Erweiterung der Familie dar und auch wenn es bei uns andere Tagesabläufe, Lernfelder und räumliche Strukturen gibt, so sollen die Kinder trotzdem das Gefühl haben hier ebenfalls zu Hause zu sein.

Wichtig ist uns deshalb besonders die Gestaltung der Räume. Unser Gebäude ist sehr großzügig gestaltet und den Bedürfnissen der Kinder entsprechend angelegt worden. Hierdurch wird eine Vielfalt von Erfahrungsmöglichkeiten geboten. Bewegung, die in dieser Altersgruppe elementar ist, soll jederzeit ausgelebt werden können.